Schloss Friedenstein

Wahrzeichen der Residenzstadt.

Das Schloss Friedenstein in Gotha ist eine der kunst- und kulturhistorisch bedeutendsten Schlossanlagen Thüringens. Bauherr war „Ernst der Fromme“ (Herzog Ernst I.) dieser war bestrebt, alle Wirtschaftsbereiche und sämtliche Staatsbehörden in seiner Residenz unterzubringen, neben seinen Wohn- und Repräsentationsräumen. So entstand die größte frühbarocke Schlossanlage Thüringens im 17. Jahrhundert.

Im Schloss sind drei Museen untergebracht: das Schlossmuseum, das historische Museum und das Museum der Natur; außerdem das Thüringische Staatsarchiv Gotha und die Forschungsbibliothek Gotha. Die Sammlungen werden von der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha betreut, Schloss und Park Friedenstein gehören seit 2004 zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.

Zum Schloss gehören auch Gartenanlagen, der erste verbürgte Garten war der sogenannte Schlosswallgarten vor der Ostseite des Schlosses. Zu den noch erhaltenen Gärten gehört der Orangeriegarten, welcher östlich vom Schloss liegt und ab 1747 angelegt wurde. Die Park- und Gartenanlagen rund um das Schloss Friedenstein sind ein Zeugnis aus verschiedenen Epochen der Gartenkunst – in diesem Umfang einmalig in Thüringen.

Ursprünglich wurde das Schloss mit einer modernen Befestigung versehen – eine der wenigen nach dem Dreißigjährigen Krieg. Von 1771 bis 1811 wurde das Schloss aber wieder entfestigt. Nur die unterirdischen Gänge und Verteidigungsstellen – die Kasematten – sind größtenteils erhalten geblieben und können teilweise besichtigt werden. Dies verspricht auf jeden Fall ein spannendes Erlebnis zu werden – beachten Sie aber, dass eine gewisse körperliche Fitness vorhanden sein sollte, da einige Gänge mit geringer Durchgangshöhe passiert werden müssen.

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