Auf dem Weg zum Urwald

Der Hainich selbst war über viele Jahrzehnte lang ein militärisches Sperrgebiet. Ein Großteil des Waldes vor Ort wurde daher überhaupt nicht genutzt und auch selten betreten. So konnte sich der Wald und der Baumbestand ungestört vom Menschen und von äußeren Einflüssen entwickeln.

 

Der Südteil des Hainich, der Kindel, wurde seit 1935 durch die Wehrmacht militärisch genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser Bereich durch die sowjetische Armee noch einmal erweitert und erst 1991 zur zivilen Nutzung freigegeben. Die großen Kahlflächen sind durch das Militär entstanden. Aber wie sich zeigt, ist der Wald nur schwer zu ruinieren. Kraftvoll verwandeln sich im Nationalpark die Sukzessionsflächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes nach und nach in Wald. Hier ist gefragt, was der Mensch fast verlernt hat: Nichtstun und Geduld. Seither ist im Nationalpark eine Dynamik der Waldentwicklung zu beobachten – in Mitteleuropa eine seltene Gelegenheit.

 

Ein großer Teil der stark unzugänglichen Flächen wurde selbst vom Militär nicht weiter genutzt. Dort entwickelt sich der Urwald schon seit einigen Jahrzehnten im Stillen und zeigt auf eindrucksvolle Weise wie schnell sich Wälder auch im Herzen
Europas entwickeln können.

 

Im bewirtschafteten Teil des Hainich, außerhalb des Nationalparks, ist naturnahe Waldbewirtschaftung Tradition. Seit Generationen pflegen die Laubgenossen und Förster den Wald, in dem die stärksten Bäume, einzelbaumweise gefällt werden. Derart forstliche und biologische Nachhaltigkeit ist ein eindrucksvolles Beispiel für ökologisch wertvollen Wirtschaftswald.

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Die Geburtsstunde des Nationalpark Hainich.

In den vier Jahren zwischen der ersten Idee 1993 und der Verabschiedung des Gesetzes über den Nationalpark Hainich am 10. Februar 1997 gab es eine Vielzahl von Aktivitäten: Infoveranstaltungen, Diskussionen, Informationsfahrten, Fachplanungen, Prüfauftrag im Koalitionsvertrag, Veröffentlichungen, Tagungen, Eröffnung eines Informationszentrums und vieles mehr. Am 1. Oktober 1996 beschloss die Thüringer Landesregierung ein Integriertes Schutzkonzept für den Hainich mit dem Ziel einer Nationalparkausweisung.

 

Im Mai 1997 besuchte Angela Merkel als damalige Bundesumweltministerin zusammen mit dem Verteidigungsminister Volker Rühe das Gebiet; beide waren beeindruckt von den naturnahen Buchenwäldern. Das Gesetz über den Nationalpark Hainich trat am 31. Dezember 1997 in Kraft, so dass der Hainich immer an Silvester Geburtstag hat.

 

Nach der Gründungsveranstaltung am 28. Februar 1998 in Kammerforst nahm die Nationalparkverwaltung ihre Arbeit in Bad Langensalza auf.

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„Der Wald muß in uns wirken, damit wir wieder zu uns finden.“ (Erich Hornsmann)

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